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  Das Gedenkkreuz wurde weggeworfen
Die Tat
Nach dem Tod meiner Zwillingsschwester Monika ging in den ersten Wochen  nicht viel.  Aber es musste weiter gehen und so begann ich wieder zu arbeiten, auch wenn es mir schwer fiel. Das Weihnachtsfest 2008 war der blanke Horror für mich. Ich hatte wieder ein Jahr, ein Weihnachtsfest vor mir und keine Ahnung, wie Markus das Weihnachtsfest verbringt. Es war das erste Weihnachtsfest ohne meine geliebte Zwillingsschwester. Beides war schwer zu ertragen.
Als wir noch eine Familie waren, hatte Markus gerade Weihnachten sehr geliebt. Immer noch sehe ich Markus sehr deutlich vor mir, wie aufgeregt er war. Schon Tage zuvor, bei den Vorbereitungen, war er außer Rand und Band vor Freude.


Ab Januar 2009 ging es mir besser und ich konnte mich verstärkt um meine Arbeit kümmern. Die Verantwortung für meine Mitarbeiter/innen und auch diese selbst gaben mir großen Halt in dieser Zeit.
Im April 2009 habe ich an einer Fortbildung teilgenommen und es hat mir richtig Spaß gemacht. Diese Fortbildung motivierte mich sehr und ich war voller Freude und Tatendrang, dies in der Arbeit auch umzusetzen. Am letzten Fortbildungstag, dem 16.4.2009, kam ich deshalb wirklich ganz beglückt nach Hause und freute mich auf die nächste Arbeitswoche.
Meine Frau stand tränenüberströmt im Flur unserer Wohnung und sagte zu mir "es ist schon wieder etwas passiert."
"Markus wurde ermordet, in einem "Obdachlosencontainer" Ich war wie ich erstarrt, konnte überhaupt nicht reagieren:  Markus ermordet, "Obdachlosencontainer", es hämmerte in meinem Kopf.

Was war geschehen:
Markus war zu irgendeiner Zeit (genaues wollte mir keiner sagen) bei seinen Großeltern raus geflogen. Mit Duldung seiner eigenen Mutter, den Verwandten, den "Freunden" ist ihm nur der Weg in diese"Obdachlosencontainer" geblieben (auf die "Obdachlosencontainer" gehe ich noch gesondert ein unter "die Zeit danach"). Keiner dieser "Menschen" hat es für nötig befunden, mich als seinen Vater darüber zu informieren, dass er dort gelandet war und Markus traute sich wahrscheinlich nicht, sich an mich zu wenden.
Markus war in diesen "Obdachlosencontainern" wohl der "Prügelknabe". Es war bekannt, dass er sich nicht wehrte und so wurde er immer wieder Opfer von Übergriffen und Prügeleien. Papiere, welche ich später bei ihm gefunden habe, belegen, dass er sehr oft verletzt war und ärztliche Versorgung benötigte. Mir blutet beim lesen das Herz.
Drei Männer, damals im Alter von 16 bis 21 Jahren, die beiden 21jährigen waren auch in diesen "Obdachlosencontainer" untergebracht. Der 16jährige verkehrte regelmäßig dort und unter der Hand, ganz heimlich, wohnte er auch dort. Diese drei, angeblich mit Markus bekannt oder befreundet, haben sich am späten Abend des 15.04.2009 wieder einmal entschlossen, Markus zu verprügeln.
Gemeinsam sind diese drei Mörder zu dem "Obdachlosencontainer" gefahren, wobei der besonders Perverse des Mördertrios schon immer die Stelle als "Anführer" einnahm . Sie betraten das "Zimmer" von Markus und schlugen sofort grausam und erbarmungslos zu, von den schweren Tritten ganz zu schweigen.

Ohne jegliches Motiv!!! Just for fun!!!! Es machte ihnen Spaß!!!!!!
Markus war völlig arg- und wehrlos. Sie zogen ihn dann aus dem Container, wobei sie weiter auf ihn eintraten und schlugen. Um ihr grausiges "Werk" ungestört und unbeobachtet fort zu setzen, schafften sie ihn an einen "Ort" unweit der Container,  das weiße Haus genannt. Hier ging die Tortur für Markus weiter. Ich weiß wie brutal und grausam, aber ich werde es nicht schreiben. Die Mörder unterbrachen ihr grausames "Werk" nur, um in die Container zu gehen zum rauchen und chillen!! Und sie unterhielten sich darüber, wie Scheisse der Markus jetzt aussieht und dass man es wohl ein wenig übertrieben habe.
Mittlerweile hatten sich weitere Freunde der Mörder an das weiße Haus dazu gesellt, auch eine ehemalige Freundin St.Sp. von Markus sah seelenruhig zu, wie ihr Exfreund Markus auf das brutalste verprügelt wurde, ohne eine Regung.
Hier möchte ich nur erwähnen, dass mein Junge auch körperlich den Mördern nicht gewachsen war.
Der brutalste Schläger des Mördertrios war ein großer und sehr kräftiger Kerl St. Br., welcher mit aller Wucht, so dass ihm die Fäuste weh getan haben (nach seiner eigenen Aussage), auf Markus eindrosch, ohne Rücksicht wohin und auf die Folgen.
Keiner der "Zuschauer" hat Markus geholfen. Einer brachte seine Musikanlage sogar schnell nach Hause, damit dieser nichts passierte, und kam danach wieder, um zu zu sehen. Und um Fotos zu machen.
Vielleicht hätte ein Notruf Markus Leben gerettet, aber weder Mörder noch Zuschauer verspürten eine ansatzweise normale Regung des Mitgefühls.

Nachdem Markus immer wieder das Bewußtsein verloren hatte, schafften die Mörder ihn wieder in sein "Containerzimmer" und legten ihn aufs Bett. Auch was da noch geschah, muss ich für mich behalten, zu grausam.
Ich musste es aber auf einem Handyfilm während des Prozesses sehen und vor allem hören!
Markus erlag in diesem dreckigen "Containerzimmer" seinen sehr, sehr schweren Verletzungen. Markus mein Sohn ist tot, brutal, grausam, gnadenlos ermordet. Verschweigen möchte ich aber nicht, dass sie auf Markus uriniert haben, als er schon tot war!!!

Zwei Stunden lang haben die Mörder Markus gequält, gefoltert!
Die Mörder und ihre Freunde und Freundin haben den Mord in weiten Passagen mit dem Handy fotografiert! Dazu waren sie fähig.

Lesen Sie weiter unter "die Zeit danach"

















Warum diese Homepage  
  Diese Homepage soll an meinen grausam und bestialisch ermordeten Sohn Markus erinnern. An sein Leben, aber auch an sein "Sterben" im Alter von 25 Jahren.

Mir als Vater von Markus, meinem einzigen Kind, fällt es nicht leicht diese Homepage zu füllen, aber ich muss etwas tun, denn dieser Mord hat mich krank gemacht, sehr krank.
Ich möchte Sie um etwas Geduld bitten, da ich nicht immer in der Lage bin zu schreiben. Die Homepage wird sich aber Stück für Stück füllen.
 
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LIEBE ELTERN, BESUCHER  
  Die Tat war sehr, sehr grausam! Aber ich versichere Ihnen, dass ich keinerlei Details dieser Tat in meinen Seiten beschrieben habe oder beschreiben werde.

Ich weiß, was es heißt traumatisiert zu sein und das ein Leben lang.
 
Der Schmerz ist unerträglich  
  8 Jahre, aber der Schmerz ist wie am ersten Tag.

Diese Mörder haben mir alles genommen.
Die Eltern dieser degenerierten "Menschen", haben bis heute nicht kondolliert.

Ein Mörder bleibt ein Mörder, sein Leben lang
 
DANKE, DANKE !!!  
  Ich bin überwältigt von den Gästebucheinträgen und den persönlichen Nachrichten die mich erreicht haben.

Tief berührt möchte ich Sie aber um Verständnis bitten, dass ich nicht alle persönlich beantworten kann.

Mir sind Ihre Einträge so wichtig, dass ich sie nicht mit Floskeln beantworten möchte. Aber auch mir fehlen die Worte für so viel Anteilnahme.
Herzlichen Dank
Gott schütze sie Alle.
Heinz Dieter Lindemann
 
Das Urteil ist rechtskräftig !!!  
  Einer dieser feigen Mörder war in Revision gegangen.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision jetzt als unbegründet verworfen. Damit hat er keine weiteren Rechtsmittel zur Verfügung und das
Urteil lebenslänglich ist nun rechtskräftig !!!

Die Gerechtigkeit hat gesiegt!!!
 
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