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  Das Gedenkkreuz wurde weggeworfen
Sein Leben nach der Scheidung
Markus hatte sich, wie schon unter "mein Sohn" beschrieben, meinem Einfluss entzogen und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich anderweitig über ihn zu erkundigen. Einfügen möchte ich hier noch, dass ich bei der Scheidung Markus Mutter das Sorgerecht freiwillig überlassen habe. Ich wollte nicht, dass Markus zwischen uns hin und her gezerrt wird, wie ich es im Bekanntenkreis oft erlebt habe.
Eine Entscheidung, die ich damals getroffen habe und heute sehr bereue!

Meine Zwillingsschwester, die einen sehr engen Kontakt zu Markus hatte (Markus hatte seine Tante Monika sehr lieb), versorgte mich mit Informationen über Markus.
Leider musste ich durch meine Schwester auch erfahren, dass Markus mit seiner Mutter schon mehrfach umgezogen war und er eine Lehrstelle nach der anderen abgebrochen hatte. Als letzte Station war Markus mit seiner Mutter bei einer weiteren Schwester von mir gelandet. Diese ist mit einem Geschäftsmann befreundet, welcher Markus eine Lehrstelle gab. Aber wie so oft, hatte er auch diese Lehre abgebrochen. Mir wurde berichtet, dass Markus auch mit Alkohol schon reichlich Erfahrung gesammelt hatte und diesen auch regelmäßig konsumierte. 
Warum gebot ihm keiner Einhalt? Wo war ich? War ich zu stolz, zu dumm, zu verletzt? Sehr viele Fragen und keine Antwort.
Ich hatte das Jugendamt darüber informiert, dass Markus wohl völlig aus dem Ruder läuft, aber die haben das völlig ignoriert. Ich schwöre es auf mein Leben.

Als Markus 17 Jahre alt war, hatte sich seine Mutter entschlossen, ihr eigenes Leben zu führen und ließ Markus bei meiner Schwester zurück. Auffällig war von da an, dass Markus auch den Kontakt zu seiner Tante Monika so langsam einschlafen ließ. Sie erreichte Markus weder auf dem Handy noch wollte Markus mit ihr sprechen, wenn sie bei unserer Schwester anrief, wo Markus noch wohnte.
Als Markus volljährig wurde, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, die Unterhalts-zahlungen ein zustellen.
Markus hatte bis dahin noch immer nicht eingesehen, dass man selbst etwas tun muss für den eigenen Unterhalt. Ich habe Markus aber übermitteln lassen, sollte er eine weitere Lehre anfangen mit dem Ziel, diese auch zu beenden, werde ich ihn unterstützen, wo immer notwendig. Ja, selbst wenn er nur eine Arbeit anfangen würde und dieser regelmäßig nachkäme, würde ich ihn unterstützen. "Gute Freunde, Verwandte-Seelen",  haben Markus dann ermuntert, mich weiterhin auf Unterhalt zu verklagen. Sicher hatten sie all die Jahre auch vom bisherigen Unterhalt von Markus ihren Nutzen gehabt, so wie ich meinen Jungen kannte. Um es kurz zu halten, das hat nicht funktoniert.
Aber ich erinnere mich an den großen Schmerz, welchen ich damals empfand, als ich mit Markus vor Gericht war. Das saß mein über alles geliebter Sohn in unmittelbarer Nähe vom Richter, ohne Aussicht diesen Prozess zu gewinnen.
Warum bin ich nicht aufgestanden, habe ihn geschüttelt und in den Arm genommen, "hallo ich bin es, dein Vater der dich liebt, komm heim".
Ich habe es nicht getan, weil ich zu verletzt war. Diese Bilder verfolgen mich noch heute und ich habe sie verdient.
Von diesem Tag an hatte Markus sich entschlossen, keinen Vater mehr zu haben, sondern nur noch einen Erzeuger, mein trotziger Sohn eben. Heute weiß ich, dass Markus immer stolz davon gesprochen hat, ein "Lindemann" zu sein, weil sein Vater so fleissig und strebsam war.
Markus lebte auch nach diesem Prozess weiter in den Tag hinein, mit Unterstützung meiner Schwester. Ich selbst arbeitete an meinem beruflichen Weiterkommen und wartete auf ein Zeichen meines geliebten Sohnes. Da ich dies nicht erhielt, habe ich eine Adressenfeststellung machen lassen und dadurch erfahren, dass Markus jetzt bei seinen Großeltern, den Eltern meiner Ex-Frau gemeldet war. Beruhigt zu wissen, das Markus ein Dach über dem Kopf hat und drei Mahlzeiten am Tag, ließ ich den Dingen ihren Lauf.
Meine Zwillingsschwester berichtete mir, dass Markus nur noch sporadisch  Kontakt zu seiner Mutter hatte, da diese doch sehr weit weg mit ihrem "Freund" lebte.
Im August 2008 verstarb völlig unerwartet, meine geliebte Zwillingsschwester Monika. Ihr Mann hatte sie abends tot im Bad gefunden. Ich war  fassungslos. Mein Schmerz, meine Trauer waren sehr groß. Uns gab es immer nur im Doppelpack und nun hatte sie mich alleine gelassen.
Aber es sollte noch schlimmer kommen.

Lesen Sie weiter unter "Die Tat"





Warum diese Homepage  
  Diese Homepage soll an meinen grausam und bestialisch ermordeten Sohn Markus erinnern. An sein Leben, aber auch an sein "Sterben" im Alter von 25 Jahren.

Mir als Vater von Markus, meinem einzigen Kind, fällt es nicht leicht diese Homepage zu füllen, aber ich muss etwas tun, denn dieser Mord hat mich krank gemacht, sehr krank.
Ich möchte Sie um etwas Geduld bitten, da ich nicht immer in der Lage bin zu schreiben. Die Homepage wird sich aber Stück für Stück füllen.
 
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LIEBE ELTERN, BESUCHER  
  Die Tat war sehr, sehr grausam! Aber ich versichere Ihnen, dass ich keinerlei Details dieser Tat in meinen Seiten beschrieben habe oder beschreiben werde.

Ich weiß, was es heißt traumatisiert zu sein und das ein Leben lang.
 
Der Schmerz ist unerträglich  
  8 Jahre, aber der Schmerz ist wie am ersten Tag.

Diese Mörder haben mir alles genommen.
Die Eltern dieser degenerierten "Menschen", haben bis heute nicht kondolliert.

Ein Mörder bleibt ein Mörder, sein Leben lang
 
DANKE, DANKE !!!  
  Ich bin überwältigt von den Gästebucheinträgen und den persönlichen Nachrichten die mich erreicht haben.

Tief berührt möchte ich Sie aber um Verständnis bitten, dass ich nicht alle persönlich beantworten kann.

Mir sind Ihre Einträge so wichtig, dass ich sie nicht mit Floskeln beantworten möchte. Aber auch mir fehlen die Worte für so viel Anteilnahme.
Herzlichen Dank
Gott schütze sie Alle.
Heinz Dieter Lindemann
 
Das Urteil ist rechtskräftig !!!  
  Einer dieser feigen Mörder war in Revision gegangen.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision jetzt als unbegründet verworfen. Damit hat er keine weiteren Rechtsmittel zur Verfügung und das
Urteil lebenslänglich ist nun rechtskräftig !!!

Die Gerechtigkeit hat gesiegt!!!
 
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